Anhang

Der

Anhang

hat die Aufgabe, die Bilanz und GuV zu ergänzen und somit die Verständlichkeit des Jahresabschlusses zu fördern.

Der Inhalt des Anhangs bestimmt sich hauptsächlich nach den §§ 284 bis 288 HGB. Für die Wahlpflichtangaben ist sowohl die Angabe in der Bilanz bzw. GuV als auch im Anhang möglich.

Der Jahresachschluss einer kleinen GmbH ist um einen Anhang zu erweitern. Er bildet eine Einheit mit der Bilanz und der GuV.

Der Anhang muss mit der Bilanz und der GuV so verbunden werden, daß die Zugehörigkeit zum Jahresabschluss eindeutig zu erkennen ist. Die Ausführungen im Anhang müssen wahr, klar und übersichtlich und vollständig sein. Der Grundsatz der Wesentlichkeit gilt auch für den Anhang.

Sofern entsprechende angabepflichtige Sachverhalte nicht vorliegen sind keine Fehlanzeigen erforderlich. Für den Anhang besteht kein gesetzlich vorgegebenes Gliederungsschema.

Es hat sich allerdings als zweckmäßig erwiesen, den Anhang in folgende Abschnitte zu gliedern:

A. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
B. Erläuterungen der Bilanz und der GuV (jeweils in der Reihenfolge der Posten)
C. Sonstige Angaben
D. Geschäftsführung (§ 285 Satz 1 Nr. 10 HGB)

Das Stetigkeitsgebot des § 265 Abs. 1 HGB gilt nicht für den Anhang. Die Gesellschaft ist bei der Gliederung des Anhangs nicht an das Vorjahr gebunden. Allerdings empfiehlt es sich, eine einmal gewählte Gliederung auch in der Folgezeit beizubehalten.